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Freitag, Januar 23, 2009

Castelmola bei Taormina in Sizilien Urlaub erleben und entdecken


Ein mittelalterliches Bergdörfchen oberhalb von Taormina, berühmt für seine weite Aussicht und den zuckersüssen Mandelwein "Vino alla Mandorla", bei dem Vorsicht geboten ist.
Das Dorf liegt ungefähr fünf steile und kurvige Straßenkilometer von Taormina entfernt, zu erreichen mit Bus oder Auto oder zu Fuß in etwa einer Stunde über einen Treppenweg, wobei die Aussicht für die Strapazzen belohnt.
Der Ort erfreut sich bei Touristen einer besonderen Beliebtheit. Einerseits weil der Besucher von hier einen Sagenhaften Blick auf den Etna und auf Taormina hat, andererseits weil das Stadtbild selbst sehr reizvoll ist kleine Gassen, eine schöne Einkaufstrasse mit Souvenirgeschäften und so einige nette Restaurants
Am höchsten Punkt der Stadt befindet sich das ehemalige Castell von dem heute nur noch einige Mauerstücke erhalten geblieben sind. Hier findet regelmäßig eine kleine Raubvogel-Darbietung statt, dressierte Falken und Eulen können in einer Show bestaunt werden. Ebenfalls auf dem Gelände des Castells wurde ein kleines Museum eingerichtet, welches einige mittelalterliche Ausstellungsstücke aufweist und recht liebevoll gestaltet wurde, der Eintritt ist frei. Von hier hat man auch einen tollen Überblick über die Dächer von Castelmola.

Freitag, Oktober 03, 2008

Alcantara Schlucht auf Sizilien nahe Taormina

Bizarre Formation aus (meist sechseckigen) Basaltkristallen von etwa einem halben bis einem Meter Durchmesser und mehreren Metern Länge am Nordfuß des Ätna, durch die sich der Fluß gefressen hat. Schmaler Steig am Flußufer. Al-Cantara ist arabisch und bedeutet «Brücke», weil früher eine Römerbrücke die Schlucht überspannte.

Die Gole dell’Alcantara sind Schluchten am Fluss Alcantara auf Sizilien. Sie sind bis zu 20 m tief und 4-5 m breit und haben sich über tausende Jahre in das Lavagestein des nahen Ätna gefressen.

Das Lavagestein ist auch eines der charakteristischsten Merkmale der Schluchten. Das Gestein der Wände besteht aus basaltischer Lava, die siliziumarm und reich an Eisen, Magnesium und Kalzium ist. Ein sich langsam erkaltender Lavastrom ermöglichte schließlich die prismischen, fünf- und sechseckigen Formen. Diese Gesteinsformationen bildeten zusammen mit der Erosion des Wassers über tausende Jahre die charakteristischen basaltischen Säulen der Schluchten.

Die Schluchten befinden sich an der Staatsstraße 185 zwischen Taormina/Giardini Naxos und Randazzo, kurz vor Francavilla di Sicilia. Quelle: wikipedia.org

Reise durch Sizilien


Tip:
Zur Hauptferienzeit und an Wochenenden kein reines Vergnügen: man trampelt sich dann gegenseitig auf den Füßen herum. Der offizielle Zugang zur Schlucht ist kostenpflichtig und über einen Aufzug geregelt - Halsabschneidertum in seiner reinsten Form! Aber wir wissen Abhilfe, und zwar in Gestalt eines verschwiegenen Schleichpfades auf der linken Seite, markiert durch die Gemeinde selbst, der 200 m hinter dem offiziellen Eingang seinen Anfang nimmt. Auf ihm schlüpfen wir problemlos zum Nulltarif und incognito in die Schlucht hinein. Badezeug nicht vergessen! Die am Zugang zur eindrucksvollen Schlucht ausgegebenen Stiefel kann man sich getrost schenken; sind die nämlich erst mal voll Wasser gelaufen, kommt man kaum noch vom Fleck und an ein Klettern über die rutschigen Felsen - die einzelnen Lavaschichten sind noch gut zu erkennen - ist nicht mehr zu denken. Da ziehen wir lieber gleich unser Badezeug an und schlüpfen in die hoffentlich mitgebrachten Plastiklatschen. Den Fotoapparat möglichst draußen lassen, ebenso alle anderen nässeempfindlichen Sachen (Ausweise, Geldbeutel). Oder aber selbige gut im Auge behalten, was gar nicht so einfach ist. Zu bestimmten Zeiten im Jahr sind nur wenige Meter in der Schlucht begehbar und das Wasser ist eiskalt.

Wer diesen natürlichen Graben im Basaltgestein von der anderen Seite aus erkunden möchte, kann einen erst kürzlich geschaffenen Zugang vom gegenüberliegenden Ufer des Flusses benutzen. Von Taormina aus den offiziellen Eingang zur Schlucht hinter sich lassen und in Richtung Francavilla drei bis vier Kilometer weiterfahren. Im Weiler Garra die Straße verlassen, den Fluß überqueren, hinter dem Lebensmittelgeschäft links abbiegen und dann zurück zum rechten Ufer des Flusses, wo eine schmale Straße bis zu einem ungepflasterten Parkplatz führt. Eine mächtige Eiche überragt ihn, und er ist von einem grünen Gitterzaun eingefaßt. Hier wurde eine Art Aussichtsterrasse gebaut, von der aus man einen Blick in die Tiefe und den strudelnden Fluß wagen kann.

Freitag, Februar 29, 2008

Taormina in Sizilien, Sicily, Sicilia

Taorminamehr Photos von Taormina .. hoch über dem ionischen Meer auf einer Felsenterasse thront Taormina, Siziliens meistbesuchter Urlaubsort. Und das nicht erst seit gestern: Schon im letzten Jahrhundert war das Städtchen Ziel begüterter Zeitgenossen, die vor dem mitteleuropäischen Winter flüchteten. Taormina heute ist Tourismus pur, Rummelplatz und Freiluftzirkus pauschal gebuchten Ferienvergnügens. Charme besitzt der Ort trotzdem noch reichlich.

Schon die Ureinwohner Siziliens die Sikuler hatten in der Nähe des heutigen Taormina eine Siedlung errichtet. Die Katharger bauten es schließlich zu der Stadt Tauromenion aus und ließen die Sikuler dort ansiedeln. Später ging die Stadt an die Griechen über, welche die Sikuler vertrieben und sich dort selbst niederließen. Als ganz Sizilien zum römischen Reich gehörte, spielte Sizilien eine zentrale Rolle im ersten Sklavenkrieg, als langumkämpfter Stützpunkt der Aufständischen. Im 9 Jhd war es einer der letzten Festungen des Byzantischen Reiches im Kampf gegen die Araber. Ab dem 19 Jhd wird Taormina zum Anlaufspunkt für Reisende aus aller Welt.
Der Corso Umberto ist die Hauptstraße und von ihr erreicht man problemlos die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Auf der Aussichtsterasse der Piazza IX Aprile (siehe Bild) spielen die Kinder bis spät in den Abend und der Ausblick über das Meer und auf den Etna läßt das Urlauberherz höher schlagen. Hier ist gerade diese südländische Atmosphäre zu finden, die jeden Besucher zum Schwärmen bringt. In der Innenstadt findet der Reisende zahlreiche historische Gebäude: den Palazzo Corvaia, den Dom San Nicola, die Katharinenkirche, um nur einige zu nennen. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist jedoch das alte griechische Theater, dort finden im Sommer auch Musikveranstaltungen statt und wer noch nie mit eigenen Ohren die Akustik eines solchen Theaters gehört hat, der sollte sich unbedingt Karten für eine Vorstellung besorgen.
Die Strände bei der Isola bella sind zwar von der Aussicht auf die Insel wunderschön, haben jedoch keinen feinen Sand, sondern nur Kieselsteine. Das in der Nähe gelegene Giardini Naxos bietet da die bessere Bademöglichkeiten sind aber im Sommer überfüllt.
Ferienwohnung in Sizilien - Rundreisen